HSG Zwehren/Kassel feiert Auswärtssieg in Fritzlar

Die HSG Zwehren/Kassel hat ihr Auswärtsspiel bei der SV G. Fritzlar 2 mit 30:24 (15:12) gewonnen. Nach einem starken Start der Gäste entwickelte sich zunächst eine ausgeglichene Partie, ehe sich Zwehren in der zweiten Halbzeit entscheidend absetzen konnte.
Die Gäste aus Kassel erwischten einen optimalen Start. Bereits in den ersten Minuten brachte Johanna Lattemann die HSG mit 1:0 in Führung, ehe Sophia Frankfurth und Ilka Ritter schnell auf 3:0 erhöhten. Auch nach dem ersten Treffer der Gastgeberinnen blieb Zwehren zunächst tonangebend und baute den Vorsprung zwischenzeitlich auf 8:4 aus. In der Folge kam Fritzlar jedoch besser ins Spiel. Die Gastgeberinnen nutzten einige Unkonzentriertheiten der HSG und arbeiteten sich Tor um Tor heran. In der 20. Minute fiel schließlich der 8:8-Ausgleich, wenig später ging Fritzlar beim 9:8 sogar erstmals in Führung. Die HSG ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken. Nach einer Auszeit fand Zwehren zurück zu mehr Struktur im Angriff und nutzte seine Chancen wieder konsequenter. Bis zur Halbzeit gelang es den Gästen, das Spiel erneut zu drehen und sich durch ein spektakuläres Tor von Lenie Grabowski auf 15:12 abzusetzen.
Nach dem Seitenwechsel knüpfte Zwehren nahtlos an die starke Phase an. Innerhalb weniger Minuten bauten die Gäste ihren Vorsprung weiter aus und stellten auf 18:12. Besonders über schnelles Umschaltspiel und eine stabile Abwehr erspielte sich die HSG immer wieder gute Abschlussmöglichkeiten. Fritzlar versuchte zwar mehrfach, den Rückstand zu verkürzen und kam zwischenzeitlich noch einmal auf 19:23 heran. Doch Zwehren behielt die Kontrolle über das Spiel und antwortete stets mit eigenen Treffern.
In der Schlussphase spielte die HSG ihren Vorsprung routiniert herunter. Treffer von Rieke Hrdina und Marie Göttlicher sorgten dafür, dass der Abstand konstant blieb. Am Ende stand ein verdienter 30:24-Auswärtssieg für die HSG Zwehren/Kassel.
Ein besonderer Dank der Mannschaft gilt den beiden Torhüterinnen Jasmin Braun und Nike Kluge, die kurzfristig eingesprungen sind und damit überhaupt erst ermöglicht haben, dass Zwehren mit zwei Torhüterinnen antreten
konnte.
